Brekenrühe Tiere in Not e.V.
Brekenrühe Tiere in Not e.V.

Zuletzt aktualisiert am 28.07.2021

30.12.2020 Start der Zählung :)

Herzlich willkommen auf unserem Gnadenhof in 24896 Treia,

Schleswig-Holstein

Stinkfussfarm Brekenrühe - Tiere in Not e.V.

Über uns und unseren Gnadenhof

Liebe Tierfreunde,


Hunde der verschiedensten Rassen sowie eine tiefe Tierliebe begleiten unsere Familie schon das ganze Leben. Zum Gnadenhof Stinkfussfarm Brekenrühe - Tiere in Not e.V. gehören Karl und Helga Weiszhar, Tochter Dunja, sowie Sohn Peter mit seiner Frau Ivana und ihren Kindern Lukas und David. Wir alle machen irgendwie mit beim Tierschutz und leben in mehreren Häusern auf einem großen Hof in Alleinlage.

Unsere Farm
Durch eine glückliche Fügung entdeckten und kauften wir 2001 den alten Hof Brekenrühe bei Treia. Das älteste Gebäude ist von 1813 und der ganze Hof war renovierungsbedürftig, denn 30 Jahre lang waren keine Instandhaltungen durchgeführt worden. Aber alles war ideal für die Haltung von Tieren! Dank der großen Wohn- und Stallgebäude auf sieben Hektar Land in Alleinlage, abseits der Straße und ohne direkte Nachbarn, wurde uns ein freies Leben für Mensch und Tier ermöglicht – Bellen und Rasenmähen nach Lust und Laune!

 

Wir entfernten die auf dem Grundstück versteckten Mülldeponien, bewältigten die umfangreichen Sanierungsarbeiten und errichteten rund um das gesamte (!) Gelände einen 1,70 m hohen Zaun: Schließlich sollte keiner unserer Schützlinge im Wald rund herum verloren gehen. Inner-halb weniger Monate zogen zusätzlich zu unseren mitgebrachten neun Hunden viele weitere Fellnasen ein. Wir beherbergen rund ums Jahr inzwischen um die 50 Hunde, aufteilt in zwei Rudel je nach Verträglichkeit und individuellen Bedürfnissen.   

Der Verein
Am 20.02.2006 gründeten wir zusammen mit Freunden aus Treia den Verein Stinkfussfarm Brekenrühe - Tiere in Not e.V., der als gemeinnütziger Verein anerkannt wurde. Für unsere Hunde, Pferde und Kleintiere ist die alte Farm ein Paradies, denn der Stall bietet bis zu 12 alten Pferden Platz, auch Schafe und Ziegen nutzten schon die schönen grünen Flächen im Lauf der Jahre und die Hunde können im großzügigen Gelände nach Herzenslust dösen, laufen, spielen, buddeln...


Zunächst vermittelten wir Hunde mit Vorkontrolle und Schutzvertrag, doch bei jeder Vermittlung kann es trotz aller Umsicht erforderlich werden, Tiere wieder zurück zu nehmen. So manche zum Teil inzwischen alte und/oder kranke Vierbeiner verloren ihr Zuhause im Laufe der Jahre - und wir nahmen dann nicht nur sie, sondern auch die bereits vorhandenen Kameraden auf. Als auch Tierschutzkollegen immer häufiger um Hilfe baten wuchsen unsere Rudel zu stark an: ein Kampf gegen Windmühlen. 
 

So mussten wir 2017 den aktiven Tierschutz mit Vermittlung ruhen lassen, um den vorhandenen Tieren ein gutes Leben auf dem Gnadenhof gewähren zu können. Dadurch fielen jedoch sämtliche Vermittlungsgebühren weg. Als im Januar 2018 auch noch Oma Erika, deren Rente in die Finanzierung des Gnadenhofs floss, verstorben war, fehlten zwei Eckpfeiler unserer Existenz.
 

Besonders Patenschaften und regelmäßige, planbare Spenden helfen uns sehr, dennoch stellen uns die vielen alten oder chronisch kranken Tiere  oft vor große Herausforderungen bei der Bewältigung immer neuer Tierarztkosten.

Alle leben im Haus, jeder Hund hat einen gemütlichen, warmen Schlafplatz.

Unsere Hunde
Bei uns leben die verschiedensten Hunde, von ganz groß – Dogge – bis ganz klein – Chihuahua - in zwei Rudeln. Keiner bleibt draußen, alle wohnen bei uns im Haus. Unsere Hunde lieben ihre kuscheligen Betten und ihren Komfort und wir finden, dass zwei Mahlzeiten und ein Betthupferl sein sollten - davon ist eine Mahlzeit mit frisch gekochtem Gemüse, Reis und Nudeln und oft auch Frischfleisch nötig, um gesund und munter zu bleiben! 

 

Auf der Farm leben gewöhnlich um die 50 Hunde. Werden Körbchen im Laufe der Zeit frei - im Jahr 2020 verstarben 16 zum Teil hochbetagte Hunde - rücken andere Hunde in Not nach. Die Anzahl der Senioren über neun Jahre liegt immer bei über 80%. Es kommen nur jüngere Hunde dazu, wenn wir Notfälle wie z.B. Mobbing-Opfer in Tierheimen entdecken, oder wenn Adoptanten einen jungen Hund kurzfristig wieder abgeben wollen/müssen und das Tierheim droht: Zu den angegebenen Gründen der Abgabe gehören Unsauberkeit, Allergien, Unverträglichkeiten mit vorhandenen Tieren - oder Zeitmangel... Auf diesem Wege kommt auch schon einmal ein solches armes junges Seelchen zu uns und bringt frischen Wind für unsere alten Hunde mit.
 

Dunjas Rudel besteht zurzeit (Stand Dezember 2020) aus 24 Hunden unterschiedlicher Rassen und Alter. Dunjas Hunde haben einen Teich und einen kleinen Pool auf ihrem Gelände.

Helgas und Karls Rudel besteht derzeit aus 29 Hunden und die Zahl der 10-Jährigen übersteigt die Zahl der Jüngeren bei weitem, denn Dunjas Hunde ziehen spätestens dann hierhin um, wenn sie keine Treppen mehr bewältigen können. Helgas Rudel hat einen tiefen Pool für die Wasserratten unter den Hunden und einen flachen Pool für die alten Wassertreter – von vielen an heißen Sommertagen gern genutzt. 

Es macht uns besonders stolz, dass unsere Hunde oftmals ungewöhnlich alt werden. Unser Pointer Naranjito wurde 20 Jahre alt und Bordercollie Willi ist jetzt schon über 17. Für uns bedeutet das: Wir machen doch offenbar etwas richtig!

Unsere Pferde
Im Stall mit den angrenzenden großen Weideflächen leben unsere vier Pferde. Lana, der Haflinger, ist die Älteste mit über 30 Jahren. Mon Cherie, eine alte Schimmelstute, wurde nach dem Turniersport 'entsorgt' und lebte zwei Jahre im Wald – ohne Stall und Extrafutter  - bis das Veterinäramt diese Form von Abschiebetechnik endlich verbot. Außerdem haben wir die riesige Morna, eine Shire Horse-Mischlingsstute und Niklas, den jungen Tinker-Wallach.

Unsere Tiere, unser Leben
Trotz der immensen Arbeitsmenge, die wir alle pausenlos leisten müssen, bereichern unsere vielen Tiere unser Leben jeden Tag! Wenn die Hunde bei schönem Wetter auf den 5.000 m², die ihnen immer zur Verfügung stehen, spielen und sich sonnen dann geht uns das Herz auf. Und wenn die Pferde auf ihren Weiden zufrieden grasen, fühlen wir einen tiefen inneren Frieden und wissen, dass alles einen Sinn hat und unser Tun richtig ist.

Auf den Wiesen kann nach Herzenslust getobt und gedöst werden.

Das großzügige Gelände bietet zwei Rudeln reichlich Platz.

Finanzielle Engpässe
Getrübt wird diese heile Welt, die wir den Tieren ermöglichen, durch den ständigen finanziellen Druck und die Sorge, alles dauerhaft 'stemmen' zu können. Daher haben wir die Seiten 

 

Helfen & Spenden und Unsere Wunschliste

 

eingerichtet: Hier kann jeder nach eigenem Ermessen helfen. Wir freuen uns über jeden Euro und ohne diese Unterstützung kann unsere Farm nicht existieren. Menschen wie Sie garantieren, dass unseren Tieren das kleine Paradies erhalten wird.


Wir danken Ihnen von Herzen im Namen unserer Schützlinge 
 

Ihre Familie Weiszhar

Den Tag nach Lust und Laune verbringen. Manch einer genießt und schaut den Anderen einfach nur zu...

Bilder von der kleinen Farm

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